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Kleine Rituale für schwere Tage

Drei niedrige Einstiegshürden für Tage, an denen selbst einfache Dinge zu viel wirken.

Ein Tisch im Café Purla mit Kuchen und warmem Licht.

An einem schweren Tag klingt Selbstfürsorge schnell nach einer weiteren Aufgabe. Deshalb darf sie kleiner werden. Nicht: alles in den Griff bekommen. Sondern: den nächsten freundlichen Schritt finden.

1. Etwas trinken

Ein Glas Wasser, Tee oder Kaffee ist kein großer Plan. Gerade deshalb kann es ein guter Anfang sein. Stell das Getränk sichtbar hin und trink ein paar Schlucke, ohne daraus mehr machen zu müssen.

2. Einen Satz festhalten

Schreib auf, was gerade da ist: „Heute ist alles laut.“ Mehr muss es nicht sein. Du musst den Satz nicht erklären und keine Lösung hinzufügen.

3. Den Anspruch senken

Ein langsamer Tag ist kein persönliches Versagen. Wähle eine Sache, die heute wirklich wichtig ist, und erlaube dir, den Rest später anzusehen.